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15.Projektschmiede ONLINE

Resümee von Klimaschutzmanagerin Danielle Eichler mit Unterstützung der Beteiligungsbeauftragten Alexandra Abbrederis-Simpson

Ausgangsfrage war:

Wie kann Klimaschutz für Lindau bestmöglich gelingen und wie muss die Stadt die Beteiligung dafür gestalten?

Was nehme ich mit, was sind meine wesentlichen Erkenntnisse?

An der Projektschmiede haben über 90 Lindauerinnen und Lindauer teilgenommen. Die Stadtgesellschaft, bestehend aus verschiedenen Gruppierungen wie dem Arbeitskreis Verkehr, Parents for Future, Fridays for Future, Stadträten, Klimabeiräten, interessierten Bürgerinnen und Bürgern war vertreten.

Ich bin stark berührt davon, wie viele Menschen sich für die Schmiede interessieren. Ich danke allen für ihre Zeit und ihre Ideen. Es war eine Aufbruchsstimmung, Zuversicht und Freude zu spüren. Der Wunsch sich zu informieren und sich zu beteiligen ist groß.  Für die Beteiligung nehme ich mit, dass wir unsere Schritte, auch die des Klimabeirates transparent gestalten möchten. Außerdem müssen wir bewusst Möglichkeiten schaffen, dass sich die Zivilgesellschaft einbringen kann. In der Schmiede wurden auch sehr viele konkrete Umsetzungsprojekte genannt. Das zeigt mir, dass viele Menschen aktiv sind und aktiv werden wollen.

Was ist mein nächster, eleganter Schritt?

Ich werde die konkreten Vorschläge zur Beteiligung in den nächsten Klimabeirat am 15. April 2021 einbringen. Da einige Mitglieder des Klimabeirates bei der Projektschmiede dabei waren, werden auch sie ihre Eindrücke dort schildern. Dann werden wir entscheiden, wie wir mit der Beteiligung weiter machen.

Im Rahmen der Projektschiede wurden sehr viele konkrete Projekte vorgeschlagen. Diese gehen nicht verloren, sondern werden gesammelt und zur gegebenen Zeit durch den Klimabeirat gesichtet, priorisiert und zu Maßnahmenbündeln zusammengefasst.

Zu der zentralen Frage, wie die Beteiligung gestaltet werden kann sind aus den insgesamt 8 Gruppen konkrete Vorschläge eingegangen.

Konkrete Ideen zur Beteiligung aus den 8 Gruppen

  • Einen Rahmen vorgeben mit konkreten Zielen und Handlungsfeldern in dem auch Zwischenziele dargestellt sind. Hier sind konkrete und strukturierte Vorgaben wichtig, was jeder einzelne, die Wirtschaft, Industrie, die Politik und die Kommune beitragen kann.
  • Die einzelnen Schritte transparent und klar kommunizieren,
  • Meilensteine darstellen,
  • Alle Formate, die möglich sind sollten genutzt werden.
  • Alle Formate die möglich sind sollten genutzt werden, auch z.B. für ältere Bürgerinnen und Bürger, wie Befragung per Post,
  • Aufklärung, Information, Fachbeiträge, Webinare
  • Soziale Medien nutzen sowie die Zeitung
  • Die Schulen einbinden; Aktionen durchführen um auf das Thema aufmerksam zu machen.
  • Klimaziele öffentlich machen
  • Aufmerksamkeit durch Plakate „Wir wollen bis 2035 Klimaneutral sein“ wecken und in der BZ eine eigene Rubrik „Klimaschutz“ erstellen.
  • Interessierten gezielt Möglichkeiten geben, sich untereinander auszutauschen und zu vernetzen.
  • Klimaschutzwerkstätten Beispiel Landkreis Karlsruhe https://beteiligungskongress-bw.de/projekte/klimakommission-pfinztal/
  • Bürger und Gruppen vernetzen
  • Einen Arbeitskreis Klima gründen
  • Auf die Situation aufmerksam machen in dem man wie in New York eine CO2 “Budget“- Uhr aufstellt.
  • Die Projektschiede nutzen.
  • Bürgerportal und Ideenwettbewerb, wo Lindauer Bürger auch die Möglichkeit haben Ideen zu votieren
  • Klima-Ausschuss, in dem Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern an die beschließenden Stadträte weitergegeben werden.
  • Kommunikation verbessern durch eine breite Öffentlichkeitsarbeit über den Prozess.
  • Das Klima transparent und messbar machen.

 

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